Nachhaltigkeit in der Cloud mit Veolia, ServiceNow und Google Cloud Platform



Martin Black – Leiter ITSM-Kompetenzzentrum, Veolia
und Antoine Castex, Principal Cloud Solution Architect, Veolia

Einer der Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie von Veolia ist die Nachhaltigkeit.

Ob wir Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit sauberem Wasser versorgen, jedes Jahr fast 50 Millionen Tonnen Abfall entsorgen oder Energie-, Heiz- und Kühllösungen für zahlreiche Städte weltweit bereitstellen – bei allem, was wir tun, steht der Dienst am Menschen und an der Umwelt stets im Mittelpunkt.

Und dieser starke Fokus auf die Nachhaltigkeit zieht sich durch alle Bereiche unseres Unternehmens.

Dies ist einer der Gründe, die den Umstieg auf eine Cloud-basierte Datenverwaltungs-Plattform so wichtig machen. Dank vereinfachter Prozesse können wir damit nicht nur unsere Effizienz steigern, sondern auch Ressourcen besser zuteilen und nachhaltiger arbeiten.

Mehrwert statt Mehrkosten

Bei Veolia haben wir nicht nur die Kosten, sondern stets auch den Mehrwert im Blick. Unsere Entscheidung für den Umstieg in die Cloud und damit auf Betriebsmodelle, die stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind, ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir unser Unternehmen möglichst umweltfreundlich gestalten und gleichzeitig von hoher Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit profitieren können.

Die Energie für die Google Cloud Platform (GCP) stammt zu 100 % aus erneuerbaren Quellen, sodass die Rechenzentren komplett CO 2 -neutral sind. Im Zusammenspiel mit ServiceNow können wir mit der GCP zu einem serverlosen Modell übergehen, bei dem nur so viele Ressourcen genutzt werden, wie zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt werden.

Dahinter verbirgt sich ein Konzept, das auch als „digitale Nüchternheit“ bezeichnet wird, d. h. wann immer möglich, werden weniger energieintensive Prozesse eingesetzt.

Aber nicht nur die Umwelt profitiert vom Umstieg auf eine cloudbasierte Lösung. Angesichts des aktuellen Trends zum Homeoffice im großen Stil ist es vor allem wichtig, dass unsere Mitarbeiter von überall auf der Welt ungehindert auf Informationen zugreifen können.

Darüber hinaus ist die GCP nativ sicher – eine wichtige Voraussetzung in der heutigen Geschäftswelt. Und dadurch sind wir in der Lage, ein weiteres Kernprinzip durchzusetzen – Sicherheit durch Design. – dies gilt für alle unsere Systeme als verbindlicher Ansatz.

Ein Multi-Cloud-Ansatz

Dafür zu sorgen, dass unsere Mitarbeiter sich auf die wesentlichen Aspekte ihrer Arbeit konzentrieren können, ist eines der Hauptziele des ITSM-Kompetenzzentrums bei Veolia.

Wir sind der Meinung, dass sich ein so wichtiger Teil des Unternehmens wie unsere IT-Teams auf größere Herausforderungen wie DevOps konzentrieren sollte, statt Zeit für Routineaufgaben wie das allabendliche Herunterfahren oder Warten von Servern zu vergeuden.

So können wir eine Art „Mikroservice“-Architektur aufbauen, die im Vergleich zu den monolithischen Systemen der Vergangenheit agiler ist und sich schneller anpassen lässt. Der Umstieg auf die GCP, untermauert von ServiceNow, ist ein wesentlicher Schritt in diese Richtung.

Mit dem ServiceNow-Portal für Google Cloud können wir sämtliche Cloud-Projekte über eine einzige, zentralisierte Lösung verwalten. So lassen sich Workflows vereinfachen, und unsere Mitarbeiter können sich ganz den eigentlichen IT-Aufgaben widmen.

Wie diese Vereinfachung mit der GCP aussieht, lässt sich am ehesten anhand der besseren Kontrollmöglichkeiten im Hinblick auf die Governance von Projektanforderungen veranschaulichen.

Mithilfe eines einfachen, im ServiceNow-Portal erstellten Formulars können wir sicherstellen, dass das Projekt den vorgegebenen Namenskonventionen folgt, nach Standort nachverfolgt werden kann (falls beispielsweise eine Zusammenarbeit auf internationaler Ebene erforderlich ist) und ein monatliches Budget veranschlagt wurde.

All diese Daten werden gesammelt und an einen Entscheider übermittelt, der bei Bedarf mit der anfordernden Person weiter kommuniziert und eventuell weitere Informationen anfordert. Eine Projektfreigabe erfolgt nur, wenn ein eindeutiges Geschäftsbedürfnis besteht.

Erste Erfolge

Durch die Nutzung von ServiceNow für unsere cloudbasierten Services konnten wir bereits erste Erfolge verzeichnen. So konnten wir die Zeit für die Bereitstellung von Cloud-Ressourcen von zwei Tagen auf nahezu Echtzeit reduzieren, was zu Einsparungen von etwa 12.000 € pro Jahr führt.

Die Kundenakzeptanz und -zufriedenheit ist mit über 600 Projekten, die auf dem ServiceNow-Portal basierenden GCP erstellt wurden, sehr hoch. Dank der umgesetzten Governance-Maßnahmen ist darüber hinaus das Risiko unkontrollierbarer Cloud-Kosten deutlich gesunken.

Auf unserem Weg in die Cloud haben wir definitiv einiges dazugelernt. Unsere eigenen Tools mussten im Hinblick auf das endgültige Ziel angepasst werden. Für Veolia ging es darum, Verschwendung zu vermeiden – sei es durch vergeudete Zeit oder schlechte Ressourcenzuteilung – sowohl im digitalen als auch im physischen Bereich.

Durch eine schrittweise Anpassung – mit Iterationen und stetigen Nachkontrollen – konnten wir den Geschäftsnutzen der GCP maximieren.

Nachhaltig in die Zukunft

Ohne die tatkräftige Unterstützung und Rückendeckung von höchster Ebene wäre all das nicht möglich gewesen. Aber ein bewährtes Tool wie ServiceNow erleichtert die Überzeugungsarbeit natürlich enorm.

Wir sind gespannt, was wir mit der Plattform noch alles erreichen können – für eine bessere, grünere und nachhaltigere Zukunft. Um mehr über diese Story oder andere Kundenberichte zu erfahren, nehmen Sie an der Knowledge2020 Digital Experience teil.


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