Weltwirtschaftsforum in Davos 2020 – Klimaschutz, Bildung, Sicherheit und noch viel mehr



Das war’s in Davos – zumindest für dieses Jahr. Das 50igste Weltwirtschaftsforum (WEF) ist Geschichte. Die letzten Privatflugzeuge sind in alle Welt entschwunden ebenso die Konvois mit gepanzerten Limousinen. Hochrangige Politiker, Wissenschaftler, Künstler sowie milliardenschwere Top Manager gehen erneut ihren Alltagsroutinen nach. Der Nobelskiort in den Schweizer Alpen gehört wieder den Schönen und Reichen.

Die Themen in Davos waren so vielfältig, wie die ca. 3000 Teilnehmer. Im Fokus: der Klimawandel und seine Folgen. Ein zentrales Thema war aber auch die Digitalisierung und ihr Einfluss auf die Arbeitswelt. Digitalisierung bedeutet grenzenlose Vernetzung, neue Anwendungen sowie mehr Flexibilität für Geschäftsprozesse und die Menschen, die die Digitalisierung mehr oder weniger brauchen. Hierin liegt eine große Chance. In zahlreichen Foren und Diskussionsrunden zeigte sich, dass digitale Technologien ideale Möglichkeiten bieten, um wirtschaftliches Wachstum und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Wertschöpfung und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus – nein, ganz im Gegenteil, moderne digitale Technologien begünstigen nachhaltige Wertschöpfungsketten.

Industrielle Revolution – Herausforderung und Chance

Die Digitalisierung wird auch gerne als ‚fünfte oder sechste‘ industrielle Revolution bezeichnet. Dem stimme ich persönlich sehr zu. Diese Entwicklung ist für uns alle auch eine große Herausforderung, denn die Transformation hebt nationale, aber auch organisatorische Grenzen auf. In den Unternehmen wachsen bislang getrennte Bereiche zusammen. Man denke nur an Industrie 4.0, das Internet der Dinge (IoT) oder KI. Schon heute und in den nächsten zehn Jahren noch viel mehr, sehen bzw. werden unsere Arbeitsplätze deutlich anders aussehen. Unternehmen müssen darauf achten, im Laufe dieser Entwicklung ihre Mitarbeiter nicht zu verlieren. Diese brauchen neue Fähigkeiten, um die Herausforderungen der digital geprägten Arbeitswelt gut nutzen zu können.

Saadia Zahidi, Managing Director des World Economic Forum zeigte sich davon überzeugt, dass die Arbeitsplätze der Zukunft von technischen Fähigkeiten und Innovationen dominiert werden, der Mensch mit seinen Naturgaben dadurch allerdings nicht verdrängt wird. Vielmehr gilt es, die vorhandenen Talente der Mitarbeiter weiter ausbauen. Sie müssen aber auch die Bereitschaft mitbringen neue zu erlernen, um die Arbeitsplätze der globalen Wirtschaft erfolgreich zu besetzen. Eine “Reskilling-Revolution” trägt nach Ansicht von Saadia Zahidi dazu bei, weltweit qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Diese Entwicklung wird Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitnehmer aller Hintergründe und Bildungsniveaus bieten. Voraussetzung und Notwendigkeit sind dabei Bildung, Ausbildung und Weiterbildung. Denn: Digitale Workflows werden sich in den Unternehmen weltweit durchsetzen und die Prozesse kontinuierlich optimieren.

Cyberrisiken – Schutzmaßnahmen gehen alle an

Hand in Hand mit der Digitalisierung geht allerdings auch einwachsendes Gefahrpotenzial für Cyberkriminalität. Unternehmen und Organisationen sind täglich einer Unmenge von Angriffen und Risiken ausgesetzt. Allein in Deutschland sind in den vergangenen Wochen einige spektakuläre Vorfälle öffentlich geworden. In dem Bericht, den das Weltwirtschaftsforum 2019 über globale Risiken publizierte, rangieren Cyberrisiken und -angriffe unter den fünf größten globalen Risiken. Sie sind eine Bedrohung für die Wirtschaft, Unternehmen, die nationale Sicherheit, internationale Stabilität sowie für den Datenschutz und Beschäftigungsmöglichkeiten. Die vom WEF ins Leben gerufene Cyber Security Plattform arbeitet darum kontinuierlich an der Stärkung der globalen Zusammenarbeit, um die Herausforderungen der systemischen Cybersicherheit zu optimieren. Wir werden hier mit unseren Möglichkeiten und Lösungen helfen.

Allerdings sind beim Thema Sicherheit wir alle gefragt. Deshalb müssen wir uns die Thematik Tag für Tag immer wieder ins Gedächtnis rufen – jeder von uns. Geht es um Sicherheit, sollten wir alle Beteiligten in die Pflicht nehmen, um wichtige Prozesse und Daten zu schützen. Das beginnt am Arbeitsplatz im Büro oder der Produktion und darf auch die Geschäftsleitung oder den Vorstand nicht ausnehmen. Im Internet-Zeitalter geht effektive Internetsicherheit uns alle an.

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