20 Jahre CIO Magazin: „Zelebrieren von tollen Erfolgen und Menschen tut unserer Branche gut"


20 Jahre CIO Magazin: „Zelebrieren von tollen Erfolgen und Menschen tut unserer Branche gut"

Ich kann nicht genau sagen, wie lange ich das CIO Magazin kenne. Als ich es neben Computerwoche und Handelsblatt entdeckt habe, war es auf jeden Fall interessant, dass das CIO Magazin die IT-Verantwortlichen in den Mittelpunkt gestellt hat – und nicht Bits und Bytes. Leute wie Peter Sany, 2003 CIO bei Novartis oder Wolfgang Gaertner, 2007 noch CIO bei der Deutschen Bank, bekamen einen Platz in der öffentlichen Diskussion. Das war anders und ist heute immer noch richtig so.  

Ich sage das nicht deshalb, weil ein Großteil der Menschen, die im CIO Magazin die Hauptrolle spielen, zu unseren Kunden gehören. Es gibt den IT-Verantwortlichen öffentlich das Gewicht, das ihnen aus meiner Sicht ganz klar zusteht.

Der CIO – Impulsgeber und Visionär

Seit mehr als 20 Jahren wird die Rolle von CIOs diskutiert: Ist die IT eher einfacher Umsetzer oder doch viel mehr Enabler und Treiber der Geschäftsstrategie? So allgemein lässt sich das sicher nicht entscheiden. Unsere kürzlich abgeschlossene Umfrage zur Zukunft der Rolle CIO hat klar gezeigt, dass ein Großteil der Arbeitszeit in die Aufrechterhaltung des bestehenden Betriebs geht. Laut der Umfrage fließt ein Viertel ihrer Arbeitszeit in das Management des IT-Betriebs und IT-Services. Es folgen in gebührendem Abstand mit knapp 13% die Aufgaben Vendor-Management und allgemeine IT-Beschaffung und dann die Software-Entwicklung, in die die Studienteilnehmer rund 10% ihrer Arbeitszeit investieren. Dagegen ist nichts einzuwenden.

Wenn sich CIOs allerdings in der Rolle des Impulsgebers und des Visionärs wohlfühlen, dann glaube ich, haben sie heute sehr gute Chancen, ihre Position im Unternehmen auszubauen. Hier kann ich Hanna Hennig von Siemens oder Christian Niederhagemann von GEA gut folgen, wenn die beiden von ihren Kollegen erwarten und wünschen, dass sie strategische Treiber der Digitalisierung sein sollen.

Diversität und Vielfalt

Es darf aber nicht nur um die Rolle der CIO gehen, sondern darum, wie wir mehr Diversität und Vielfalt fördern können. Spezialisten und auch Führungskräfte in unserer Industrie sind rar. Wir müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass auf sämtlichen Potential-Listen für Führungspositionen im Unternehmen auch Namen von Frauen auftauchen. Woher sollen sonst die möglichen Kandidatinnen für CIO-Posten kommen?

Was mich wirklich gefreut hat bei unseren Studienergebnisse, waren die Angaben zur kulturellen Mischung. Knapp die Hälfte der Unternehmen sieht sich hier gut aufgestellt und fast 90% der Unternehmen verspricht sich durch die ethnische und kulturelle Vielfalt starke positive Impulse.

Das CIO Magazin – ein wichtiger Indikator für die Branche

Insofern ist das Konzept des CIO Magazins heute vielleicht noch viel wichtiger als vor 20 Jahren. Die IT ist vielfach der Bestimmer darüber, was an Geschäftsstrategie überhaupt sinnvoll und darstellbar ist. Und als Bestimmer gehört Mann oder Frau in den Vorstand und auch in die ‚Öffentlichkeit‘.

Ein Stück weit ist man so wichtig, wie man sich selbst nimmt. Insofern hat das CIO-Magazin damals etwas sehr Zukunftsweisendes gemacht. Lasst uns unsere ‚Köpfe‘ unserer Industrie feiern – auch als ‚Celebrities‘ in einem Magazin. Ein bisschen Gala tut auch unserer Branche gut. Danke dafür an die vielen CIOs, die sich zeigen und erzählen was Sie tun.

Themen

  • Drei Imperative für die Fertigungsindustrie
    Digitale Workflows
    Drei Imperative für die Fertigungsindustrie
    Drei Dinge müssen Hersteller tun, um erfolgreiche Servitization-Geschäftsmodelle zu unterstützen.
  • Warum ServiceNow in seine europäischen Kunden investiert
    Cybersicherheit und Risikomanagement
    Warum ServiceNow in seine europäischen Kunden investiert
    ServiceNow ist durch ein Ziel vereint, das mit unseren Kernwerten übereinstimmt: unsere Kunden und Partner zu inspirieren, einen Workflow für jede Herausforderung zu finden.
  • Für den Erfolg mit Kundendienstleistungen braucht es Transparenz, Agilität und Geschwindigkeit
    Digitale Workflows
    Für den Erfolg mit Kundendienstleistungen braucht es Transparenz, Agilität und Geschwindigkeit
    Im After-Sales-Service dreht sich alles um die Verbesserung der Ergebnisse. Von der Minimierung von Ausfallzeiten bis hin zur Senkung der Wartungskosten müssen Hersteller strategischer darüber nachdenken, die Beziehungen zu ihren Kunden zu verbessern oder zu vertiefen, um neue Einnahmequellen zu erschließen.

Trends & Forschung

  • Digitalisiert aus der Pandemie – mit durchgängig digitalen Workflows eine hybridere Arbeitswelt gestalten
    Kultur
    Digitalisiert aus der Pandemie – mit durchgängig digitalen Workflows eine hybridere Arbeitswelt gestalten
  • Interview mit Tasko, dem Gewinner der „2 Stunden Challenge" Initiative die wir gemeinsam mit der Organisation „Next Entrepreneurs" im Herbst 2020 durchführt hat.
    Forschung
    Interview mit Tasko, dem Gewinner der „2 Stunden Challenge"

Jahr