Impulsgeber, Vorstandsmitglied und Visionär – neue Studie zeigt die Zukunft des CIOs


Impulsgeber, Vorstandsmitglied und Visionär – neue Studie zeigt die Zukunft des CIOs

Die Digitalisierung der Arbeitswelt erreicht jede und jeden. Die heute zur Verfügung stehenden Tools erlauben große Sprünge in Effizienz und Effektivität – und das größte Potenzial, ein Unternehmen innovativ und digital zu transformieren, haben CIOs und ihre Teams. Als Impulsgeber, Visionäre und Business Enabler besetzen sie als strategische Treiber der Digitalisierung eine Schlüsselfunktion.

Zumindest theoretisch. Wie sieht die Situation in der DACH-Region konkret aus? Um das herauszufinden haben wir zusammen mit IDG nachgefragt. Mehr als 300 qualifizierte Interviews wurden geführt, mit IT-Entscheidern aus sechs unterschiedlichen Branchen in der DACH-Region. Die Ergebnisse fasst unsere Future CIO 2021 Studie zusammen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der CIO im Vorstand: Mehr als die Hälfte der CIOs sind im Vorstand ihrer Unternehmen angekommen. Das heißt aber auch, dass knapp die Hälfte es nicht sind, obwohl ihre Plattform- und Security-Entscheidungen weitreichende Folgen für die Unternehmen haben. Dazu möchte ich Carsten Osius, CTO vom Radio Marketing Service, zitieren. Er hat auf dem Computerwoche-Roundtable folgendes gesagt: „Ob man als CIO oder CTO erfolgreich ist, kann man daran sehen, ob die Fachbereiche einen am Tisch haben wollen. Wenn ich erzähle, wie toll meine Serverschränke sind, dann bin ich da nicht dabei. Dazu muss ich mich von der Technik lösen und zeigen, wie man damit im Business schneller wird.“
  • Digitale Transformation hat Prio 1: Die Digitalisierung der Arbeit ist aktuell die größte Herausforderung für IT-Abteilungen, gefolgt von IT-Infrastruktur und Cloud-Diensten. Diese Themen zu managen ist derzeit die Kernaufgabe der CIOs und ihrer Teams.
  • Die Zuständigkeiten: Ein Viertel ihrer Arbeitszeit verbringen CIOs mit dem klassischen IT-Betrieb. IT-Vision/Planung, Strategische Beratung des Vorstands und Innovationsmanagement machen zusammen ebenfalls ein rundes Viertel aus.
  • Die Arbeitsorganisation: Die meisten IT-Einheiten (61,2 %) arbeiten zentral organisiert. Dezentrale Modelle – eigenständig an unterschiedlichen Standorten gemanagt - sind mit knapp einem Drittel klar die Minderheit. Ebenfalls ein gutes Drittel (35,5 %) setzen auf Shared Business Center im eigenen Unternehmen.
  • Das Mitarbeiterwachstum: Die zunehmende Bedeutung der IT wird sich im Wachstum der Teams niederschlagen. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass die Zahl der internen Mitarbeiter wachsen wird. Etwas mehr als die Hälfte erwarten, dass die externen Teams wachsen werden.
  • Lösungen für den Fachkräftemangel: Dem chronischen IT-Fachkräftemangel begegnen die meisten Unternehmen mit intenen Nachwuchsprogrammen, dicht gefolgt vom Outsourcing von IT-Projekten und der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern. Auch die Internationalisierung der IT-Teams spielt hier eine Rolle.
  • Frauen und Diversität in der IT: Nach wie vor sind Frauen in der IT eher unterrepräsentiert – zumal, wenn es um Führungspositionen geht. Nur bei wenigen Unternehmen liegt der Frauenanteil bei über 40 Prozent. Hierzu hat Thomas Siekmann, CIO, Exasol, ebenfalls auf dem Computerwoche-Roundtable das angemerkt: „Wenn man global sourced, ändert sich die Situation. Wir haben in unserem internationalen Team einen wesentlich höheren Anteil an Frauen, an Diversität überhaupt.“

Wie sich die Ergebnisse der Befragung auf die einzelnen Branchen verteilen, mit welchen Maßnahmen Unternehmen dem chronischen Fachkräftemangel noch begegnen und wohin IT-Aufgaben ausgelagert werden, das erfahren Sie hier.

Themen

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