Schneller zur Wertschöpfung: Warum Daten für Unternehmen die Basis einer erfolgreichen digitalen Transformation sind


Schneller zur Wertschöpfung: Warum Daten für Unternehmen die Basis einer erfolgreichen digitalen Transformation sind

Im vergangenen Jahr wurden europaweit rund 300 Milliarden US-Dollar für den Transformationsprozess investiert. Dennoch konnten nur rund 25 Prozent der Unternehmen aus dieser Investition einen angemessenen ROI erzielen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie einer der vielen CXOs sind, die sich derzeit auch deshalb unter Druck gesetzt fühlen.

Die fortwährende Pandemie gilt weiterhin als größte Triebkraft der digitalen Transformation. Gerade in dieser Phase ist es wichtig, die erheblichen Veränderungen des Alltagslebens, der Gesellschaft und der Wirtschaft durch den Einsatz geeigneter digitaler Technologien zu ergänzen und deren positive Auswirkungen im Kontext der Leistungserstellung, des Leistungsangebotes und der Kundeninteraktion optimal zu nutzen. 

Nach einer Pandemie, die die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen hat, und angesichts neuer, agiler Mitbewerber, die in rasantem Tempo das Marktbild beeinflussen, ist es jetzt umso wichtiger, den Wert der digitalen Investitionen zu erkennen und die für Ihr Unternehmen erforderliche Transformation effektiv, schnell und gewinnbringend umzusetzen. Verpassen Sie dieses Potential, sind weitreichende Konsequenzen zu erwarten. 

Doch wie soll der Transformationsprozess gestaltet werden? Ich habe mich kürzlich mit Christian Niederhagemann, Group CIO bei GEA, getroffen, um einige der Herausforderungen zu identifizieren, die das Unternehmen gemeistert hat, um die digitale Transformation in großem Maßstab zu erreichen. 

Das Geheimnis der digitalen Transformation

Die GEA Group ist ein börsennotierter Industriekonzern mit Hauptsitz in Düsseldorf. Zur GEA gehören global mehr als 250 operative Tochtergesellschaften, die als Systemanbieter die Prozesstechnik und Komponenten für unterschiedliche Produktionsprozesse für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmabranche liefert. Mit mehr als 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von mehr als 4,6 Mrd. EUR.

Wie viele Unternehmen, stand auch GEA vor der Herausforderung, eine sehr komplexe und heterogene IT-Landschaft zu transformieren und zu modernisieren. In den letzten Jahren hat sich der Konzern deshalb darauf fokussiert, die IT ganzheitlich zu konsolidieren, zu standardisieren und zu automatisieren.

Das Geheimnis dazu? Christian Niederhagemann sieht die Basis des Change-Prozesses vor allem in der Tatsache, dass sich die Bereitschaft sich zu verändern und die Motivationskraft sich über alle Ebenen, vom Management bis hin zu den Kolleginnen und Kollegen, erstreckt. „Sie ist die Grundvoraussetzung dafür, dass neue Prozesse sowie IT-Lösungen eingeführt und genutzt werden.“

Daten sind der Schlüssel zum digitalen Erfolg 

Und das Erfolgsrezept? Laut Christian Niederhagemann, hat sich GEA im Transformationsprozess insbesondere auf drei Kernbereiche konzentriert – die Konsolidierung, Standardisierung und Automatisierung der verschiedenen IT-Systeme. 

Bereits 2016 hat GEA mit dem Transformationsprozess begonnen und die verteilte IT-Infrastruktur harmonisiert. GEA setzt dabei auf eine Partnerschaft mit Microsoft und den Einsatz der gesamten Azure-Plattform. Mittlerweile konnten die eigenen Datacenter aufgelöst und mehr als 4.000 Server und somit rund 95 Prozent der Computepower in die Public Cloud migriert werden. Dies war für GEA zudem der Hebel nahezu sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits mit Beginn der Pandemie vollständig mobil arbeitsfähig zu haben.

Im Rahmen des Transformationsprozesses hat GEA das eigene Serviceportfolio um die cloudbasierten Dienste von ServiceNow ergänzt. Als verteiltes Unternehmen mit fünf Produkt-Divisionen und mehreren Vertriebsregionen wurden insgesamt 500 Unternehmensprozesse vollkommen neu gestaltet. Ein Teil daraus, insbesondere aus den Bereichen Finance, Human Resources und IT wurden von Grund auf neu auf der NOW Platform umgesetzt. Durch ServiceNow ist man nun in der Lage in Koexistenz mit ERP-Systemen dem Nutzer ein einheitliches Look-and-Feel anzubieten.

Christian Niederhagemann dazu:

„Mit ServiceNow wurden zahlreiche komplizierte Unternehmensprozesse zu einem einzigen, einfachen Workflow zusammengefasst. Umfassendere Daten ermöglichen uns, einen tieferen Einblick in die Organisation zu bekommen, und Ineffizienzen besser zu ermitteln. Wir haben deswegen jetzt die Möglichkeit, die Arbeitsbelastung der ganzen Organisation deutlich zu reduzieren.“

Die Zukunft der Arbeit – mit ServiceNow

Auch weiterhin bringt der digitale Wandel viele Hürden mit sich. Vor allem dem Changemanagement wird eine große Bedeutung zukommen. Aber wenn uns das vergangene Jahr etwas gezeigt hat, und wenn die Erfahrungen von GEA für ein Ergebnis sprechen, dann dafür, dass kein Hindernis unüberwindbar ist.

Abschließend möchte ich noch einmal Christian Niederhagemann zu Wort kommen lassen: „Der Change kann nur dann vorangetrieben werden, wenn eine skalierbare Strategie auf konkrete Ziele ausgerichtet ist. Darüber hinaus müssen alle Stakeholder rechtzeitig eingebunden, die Kolleginnen und Kollegen auf der Reise mitgenommen und für den Endanwender Transparenz im Prozess geschaffen werden.“

Genau das ermöglicht ServiceNow. Mit unseren Workflow-Technologien können Firmen wie GEA besser als je zuvor die Herausforderungen von heute und auch morgen meistern. 

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