Apps ein zentraler Baustein: So nutzen Unternehmen No-Code und Low-Code


Apps ein zentraler Baustein: So nutzen Unternehmen No-Code und Low-Code

In Sachen No-Code und Low-Code setzt eine Mehrheit der Unternehmen aus der DACH-Region auf Applikationen. Diese seien, so die Befragten einer aktuellen Studie, von strategischer Bedeutung.

Die Digitalisierung von Prozessen und Workflows steht bei Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ganz oben auf der Agenda. Im Zuge der digitalen Transformation nennen 63 Prozent der Befragten der Studie No-Code / Low-Code 2022 von CIO, CSO und Computerwoche dies als eine Aufgabe von „hoher“ oder „sehr hoher“ Dringlichkeit. Doch weniger als ein Drittel der Unternehmen (31 Prozent) hält die IT für gut genug aufgestellt, um diese Aufgabe zu bewältigen. Indes: Klassische Plattformen können hier nur sehr begrenzt weiterhelfen.

Mit No-Code und Low-Code fit für die Zukunft

Um die Anforderungen, die mit Prozess- und Workflowdigitalisierung verbunden sind, ebenso schnell wie effizient zu bewältigen, kommen Unternehmen um den Einsatz von No-Code- beziehungsweise Low-Code-Plattformen nicht herum. Wichtig fürs Business sind dabei Applikationen. Für sieben von zehn Befragten spielen sie eine „zentrale“ oder „eher zentrale“ Rolle, wenig bis kaum Bedeutung haben sie für lediglich sieben Prozent der befragten Unternehmen. Damit bilden Apps einen zentralen Baustein in der IT-Landschaft.

Unterschiede bei der Bewertung der Apps

Profiteure des Einsatzes von Apps sind demnach vor allem mittelgroße Unternehmen (78 Prozent). Auch die kleineren Unternehmen erkennen mit einem Anteil von noch 70 Prozent die „zentrale“ oder „eher zentrale“ Rolle von No-Code-/Low-Code-Anwendungen. Ganz anders hingegen die Bewertung der großen Organisationen: 26 Prozent – und damit der höchste Prozentsatz überhaupt – bewerten die Rolle von Apps als „eher nachrangig“. Im direkten Vergleich mit den Unternehmen mittlerer Größe ist das ein Unterschied von immerhin zehn Prozentpunkten.

Mehr Experimentierfreude bei großen Unternehmen?

Für die Studienautoren könnte dies folgende Ursache haben: Große Unternehmen seien eventuell experimentierfreudiger in Bezug auf die No-Code-/Low-Code-Entwicklung und daher weniger stark auf den Businessnutzen fokussiert. Für diese Hypothese spreche auch, dass drei Viertel der Firmen mit einem jährlichen IT-Budget von weniger als zehn Millionen Euro diesen Apps eine „zentrale“ oder „eher zentrale Rolle“ zuweisen, jedoch nur 68 Prozent der Befragten, denen mehr als zehn Millionen Euro für diesen Zeitraum zur Verfügung stehen.

Weitere Key Findings:

  • Security- und Compliance-Risiken senken
    Ein häufig genanntes Argument für den Einsatz von No-Code- und Low-Code-Plattformen: Sicherheits- und Compliance-Risiken werden reduziert. Da die Geschäftsdaten zentral zusammengeführt und einheitlich verwaltet beziehungsweise verarbeitet werden, werden Datensilos vermieden. Sie entstehen immer dann, wenn gleichzeitig unterschiedliche IT-Tools und Excel verwendet werden. 71 Prozent der Befragten stimmen dieser Aussage zu. Diese Ansicht vertreten insbesondere Geschäftsverantwortliche (55 Prozent). Unter den IT-Entscheidern sind es nur 28 Prozent – Konfliktpotenzial zwischen den beiden Parteien scheint es demnach zu geben.
  • Der Einsatz von No-Code und Low-Code wird deutlich ausgebaut
    Mehr als zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) gehen davon aus, dass der Einsatz solcher Plattformen innerhalb der nächsten drei Jahre zunehmen oder stark zunehmen wird. Diese Einschätzung gilt fürs eigene genauso wie für andere Unternehmen.
  • Wichtigstes Ziel: Die Senkung der Kosten
    Die Nutzung von No-Code- und Low-Code-Plattformen erfolgt primär, um Kosten zu senken (40 Prozent). Direkt dahinter folgen als Gründe die schnellere Erstellung von IT-Lösungen (38 Prozent) und die Ausrichtung der Lösungen am Business (36 Prozent). Interessant: An die Mitarbeitenden wird selten gedacht, nur 14 Prozent haben die Employee Experience im Blick.
  • Die Zufriedenheit ist ausbaufähig
    Nur sechs von zehn Befragten sind mit den bisher durchgeführten Projekten und den daraus entstandenen Applikationen „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“. Dabei fällt auf: Je kleiner das Unternehmen, desto geringer die Zufriedenheit.

ServiceNow war als Studienpartner am Aufbau der Umfrage beteiligt.

Hier können Sie kostenfrei die vollständige Studie lesen.

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